Im Einklang mit uns und der Natur

Spuren im Schnee - Natur gemeinsam Erleben

Was Slowfood beim Essen ist Schneeschuhwandern für den Wintersport. Man geht auf die Berge und dabei auch in sich.

 

Die Trendsportart Schneeschuhwandern hat sich ursprünglich aus dem Nordic Walking herausentwickelt und ist leicht erlernbar, und zwar in jedem Alter. Eine gute Möglichkeit, sich mit Schneeschuhen vertraut zu machen, sind Schnuppertouren mit Bergwander- oder Bergführern, die „Neulinge“ mit wichtigen Informationen versorgen. Wer es ohne Anleitung versuchen will, sollte es langsam mit leichten Touren angehen, um seine eigene Leistungsfähigkeit zu erfahren. Da es sich um eine Ausdauersportart handelt, steigt mit jeder Wanderung die Kondition und damit die Freude, sich im Schnee zu bewegen.

 

Eine wichtige Grundregel lautet:
Sollte deine körperliche Verfassung und / oder das Wetter während einer Tour ein Weitergehen unvernünftig erscheinen lassen, kehr rechtzeitig um! Es gibt bestimmt ein nächstes Mal mit besseren Bedingungen.

 

Welche Ausrüstung brauchst Du?
Bevor du dich für den Kauf einer Ausrüstung entscheidest, empfehlen wir dir verschiedene Schneeschuhmodelle, die du bei Beherbergungsbetrieben, Sportgeschäften und auch alpinen Vereinen gegen eine Leihgebühr erhältst, zu testen. Beim Kauf bist du  mit vielen Modellen und Preisunterschieden von € 50,- bis € 300,- konfrontiert. Du kannst dich zwischen Alurahmen- oder Kunststoff-Schneeschuhen mit Schlupf-, Platten- oder Riemenbindung entscheiden. Zum richtigen Schneeschuh gehört ein bequemer, wasserdichter Bergschuh oder ein gefütterter Winterbergschuh. Ein wesentlicher Ausrüstungsbestandteil ist der Teleskopstock mit möglichst großem Schneeteller, der das Einsinken in den Tiefschnee weitgehend verhindert. Ein Rucksack sollte die Möglichkeit haben, die Schneeschuhe daran zu befestigen, wenn die Schneeschuhe beim Zustieg zu tragen sind. Als Bekleidung ist das Zwiebelschichtsystem eine gute Wahl und die Sonnenbrille sollte man nicht vergessen! Als Orientierungshilfe dienen Karten, Kompass und GPS-Geräte, wobei GPS-Tracks hilfreich sind, vor allem, wenn Markierungen unter einer Schneedecke versteckt sind. Ein LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät), Sonde und Schaufel sind wie bei Skitourengehern im alpinen Gelände Voraussetzung.

 

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